Realschule auf dem Röddenberg
 

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Schulprogramm der Realschule Osterode (Entwurf)

 Stand Mai 2010

 Gliederung:

1. Vorwort

2. Zur Schulsituation

3. Leitbilder

 

1. Vorwort

Seit Ende des Schuljahres 2008/2009 arbeitet eine Steuergruppe an diesem Schulprogramm. Die Bestandsaufnahme wurde im Wesentlichen durch die im Jahr 2008 erfolgte Schulinspektion geleistet.

Die Steuergruppe besteht aus der Schulleitung und sechs engagierten Lehrkräften der Schule.
In mehreren gemeinsamen Sitzungen wurde ein allgemeines Verständnis zum Schulprogramm und zur Leitbildentwicklung erarbeitet, es wurden Schwerpunkte für unsere Schule gesetzt und aus diesen heraus in Kleingruppen weitergearbeitet, die sich dann regelmäßig zur Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse zusammenfanden.

Die Ergebnisse der Steuergruppe wurden regelmäßig evaluiert und bilden die Diskussionsgrundlage für die weitere Arbeit.

2. Zur Schulsituation  

2.1. Allgemeines zur Schule

Die Realschule auf dem Röddenberg in Osterode am Harz kann auf eine 50jährige Schultradition zurückblicken. Sie ist die einzige Realschule der Stadt Osterode.
Zurzeit werden an dieser Schule 460 Schülerinnen und Schüler in 18 Klassen von 28 Kolleginnen und Kollegen unterrichtet.
Die fünften, sechsten und siebten Klassen werden zur Zeit in den Räumlichkeiten der ehemaligen Orientierungsstufe unterrichtet. Hier können wir auch auf gut ausgestattete Fachräume zurückgreifen.

2.2. Ausstattung

Die Schule verfügt über eine gute Ausstattung im Bereich "Neue Medien". So befinden sich am Hauptstandort vier Computerräume (zwei Klassencomputerräume, zwei Gruppencomputerräume) und an der so genannten Außenstelle zwei weitere Computerräume.
Die Klassenräume am Hauptstandort besitzen alle einen Internetanschluss und in den meisten Klassen steht den Schülerinnen und Schülern ein Computer zur Verfügung.
Geplant ist, dass die weiteren  Bereiche ebenso positiv ausgestattet werden. 

Die Schule, die im Jahr 2006 ihr 50jähriges Jubiläum feierte, hatte einen hohen Nachholbedarf an  im Bereich der sächlichen Ausstattung. Mittlerweile wird das Schulbudget wird in hohem Maße dafür verwendet, die Grundausstattung in den Räumen (Klassenschränke, Tageslichtprojektoren, Gardinen, Arbeitsmaterialien wie Nachschlagewerke, Lernprogramme und Lernsoftware) auf ein angemessenes Niveau zu bringen.  Inzwischen (März 2011) hat sich in diesem Bereich bereits viel getan. So wurde ebenfalls in einer Arbeitsgruppe an einem Farbkonzept gearbeitet, das sich bei der farblichen Gestaltung der Räume und Flure im Schulgebäude niedergeschlagen hat und dessen farbliche Grundvorstellungen bereits im Logo der Schule enthalten sind.

Inzwischen sind unsere naturwissenschaftlichen Fachräume nach den neusten pädagogischen und fachlichen Erkenntnissen ausgerüstet worden. Eine kleine Schüler-Caféteria wird zur Bereitstellung von kleinen Mahlzeiten genutzt. Die Sanierung der Sanitäranlagen der kleinen Turnhalle sind in Angriff genommen worden.
Auch die Sanierung der Aula, die in einen multifunktionalen Raum umgearbeitet worden ist, ist im Jahr 2007 abgeschlossen, sodass die Realschule nun über einen ansprechenden Veranstaltungsraum in Kombination mit einem Musikraum verfügt.

 

2.3. Schülerschaft

 

Die Schüler der Realschule Osterode kommen aus den Grundschulen auf dem Röddenberg, Jacobitor, Dreilinden, Schwarzenberg, Schwiegershausen, Sösetal und Lasfelde.

Für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen findet zu Beginn des Schuljahres eine „Kennenlern-Woche“ statt, in der sie u.a. von Tutoren der 9. Klassen begleitet und betreut werden.

Alle Personen an unserer Schule, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich in der Schule wohlfühlen. Dazu gehört, dass sie sich gegenseitig achten, Rücksicht aufeinander nehmen und in einem freundlichen Umgangston miteinander umgehen.

 

 

2.4. Das Kollegium

Das Kollegium besteht aus 29 Kolleginnen (19) und Kollegen (10), wobei das Durchschnittsalter inzwischen unter 50 Jahre "gerutscht" ist. Einige Kollegen sind teilzeitbeschäftigt und sind deshalb nur mit einer geringeren Stundenzahl eingesetzt.
Die Mehrheit des Kollegiums ist schon lange an dieser Schule tätig. Erst nach Auflösung der Orientierungsstufe kamen andere Kollegen hinzu.

12 Kolleginnen und Kollegen nahmen seit 2008 regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen zur Entwicklung der Unterrichtsqualität teil;  eine Weiterführung dieser Veranstaltung für alle Kolleginnen und Kollegen wird aktiv geplant.
Die Bildung vieler Arbeitsgruppen und die damit verbundene Aufgabenteilung schafft für viele Raum, sich nach eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten in der Schule einzubringen und an der Schulentwicklung aktiv teilzuhaben.

3. Leitbilder

Realschule auf dem Röddenberg

Unsere Schule als Wegbegleiter

 Miteinander lernen, leisten, leben

 

 

  1. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zum selbstständigen, verantwortungsbewussten sowie lebenslangen Lernen und Handeln angeleitet. 

  2. Unsere Schülerinnen und Schüler werden in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung unterstützt und lernen mit ihrer eigenen und mit der Gesundheit anderer verantwortungsbewusst umzugehen.

  3. Unsere Schule schafft durch Informationen über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und berufliche Möglichkeiten die Voraussetzung für eine kompetente und realistische Berufsentscheidung. 

  4. Unser Schulklima schafft ein harmonisches Zusammenleben durch Toleranz, gegenseitigen Respekt, einen höflichen Umgangston, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Hilfsbereitschaft. 

  5. Schulleben bedeutet für uns "Schule leben" mit engagierten, interessierten und aktiven Schülern, Lehrern und Eltern.

  6. An unserer Schule machen wir schulische Ereignisse   transparent und  schaffen Möglichkeiten, damit sich alle an  Schule Beteiligten  verantwortlich einbringen können.   

 

      

1. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zum selbstständigen, verantwortungsbewussten sowie lebenslangen Lernen und Handeln angeleitet. 

 

1.1 Mit unseren Schülerinnen und Schülern werden differenzierte  Arbeitstechniken und  Lernmethoden eingeübt.

*       Planung und Steuerung des eigenen Lernens durch gezieltes Methodentraining, beginnend in Klasse 5 in der Eingangsphase, auf der Grundlage des an der Schule vorliegenden Methodenkonzeptes

*       regelmäßig stattfindende Methodentage zur Vertiefung und Anwendung erlernter Methoden

*       Führen eines Hausaufgaben- und Mitteilungsheftes zur eigenen Planung als auch zur Kontrolle durch die Eltern (Transparenz vieler schulischer Ereignisse – nicht nur der Hausaufgaben)

1.2  Der Unterricht orientiert sich an lebensnahen Sachverhalten  und ein Fächer übergreifender Ansatz wird angestrebt.

*       inhaltliche Absprachen zwischen Fachlehrern einer Klasse (z.B. Behandlung von bestimmten grammatikalischen Regeln im Fremdsprachen- und Deutschunterricht)

*       Vermittlung von fachübergreifenden methodischen Kompetenzen (z. B. Referate in Erdkunde und Biologie)

*       verstärktes Aufsuchen von außerschulischen Lernorten (z.B. Museum, Theater, Biobauernhof, Stadtbücherei)

*       Projekte, die auf Klassenebene durchgeführt werden (z.B. Betriebserkundung),

*        Projekttage der ganzen Schule, die unter einem gemeinsamen Thema durchgeführt werden (z.B. Schulfest, Tage der Mobilität)

1.3  Unsere Schülerinnen und Schüler werden zum verantwortungsbewussten Umgang  mit verschiedenen Medien befähigt.

*         intensive Nutzung der an der Schule vorhandenen guten technischen Ausstattung sowohl durch den WPK –Informatik als auch durch die Einbeziehung der Computer in den "normalen" Unterricht

*       Verpflichtender Informatikunterricht in der 6. Klassenstufe

*       jeder Klassenraum erhält einen Internetanschluss und einen PC im Klassenraum, der von den Schülern selbst gepflegt und gewartet wird (Benutzerordnung für den Computer wird festgelegt)

 

1.4. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zum verantwortungsvollen,        umweltbewussten  Denken und Handeln befähigt.

 

  •  Umweltbildung im Unterricht und Schulleben als Bestandteil der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung durch

         -      Beiträge zur Umweltverbesserung im schulischen und kommunalen Bereich

         -      sparsamen Umgang mit Ressourcen und Reduzierung von Abfall

         -      Beiträge zum Klimaschutz, z.B. durch umweltschonende Mobilität

        -      Erhöhung der Artenvielfalt auf dem Schulgelände

        -      Beiträge zur globalen Entwicklung, z.B. Eine - Welt -Partnerschaften, internationale Schulkontakte  

 

  • Gestaltungskompetenz als Grundlage für zukunftsfähiges Lernen durch

         -      Beiträge zur Verbesserung des Schulalltags

         -      Projekte und Arbeitsgruppen zur Gestaltung und Erhaltung der Schulgebäude, -höfe, Räume und Cafeteria

 

         2.  Unsere Schülerinnen und Schüler werden in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung unterstützt und gefördert. 

         2.1.  Ein breit gefächertes WPK-Angebot soll eine Wahlmöglichkeit darstellen, damit  sich Schülerinnen und Schüler gemäß ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen "spezialisieren"  und  sich durch speziell ausgewählte Fächer  an beruflichen  Sachverhalten orientieren können.

  • Erarbeitung eines schlüssigen und funktionierenden WPK-Konzeptes unter Berücksichtigung der Schülerwünsche und der vorhandenen Lehrerstunden

  • vielfältige AG-Angebote im künstlerisch-musikalischen und sportlichen Bereich

  • Erarbeitung eines Förderkonzeptes zur Motivation lernschwacher Schülerinnen und Schüler und zur Aufarbeitung ihrer schulischen Defizite

        2.2. In unserer Schule werden Schülerinnen und Schüler in ihrer
        sozialen Kompetenz gefördert und gestärkt.

  • Verknüpfung des individuellen Verhaltens mit den Werten der Gruppe und Förderung von gegenseitigem Respekt (Schüler – Schüler, Schüler – Lehrer)

  • Stärkung der Fähigkeit, das Verhalten und die Einstellung von Mitschülern und  Mitmenschen positiv zu beeinflussen

  • Vermittlung von Werten und Normen gewährleisten die Förderung von Toleranz, Kritik -und Konfliktfähigkeit sowie Kommunikation und Übernahme von Verantwortung als Voraussetzungen im gemeinschaftlichen Miteinander     

       3.   Unsere Schule schafft durch Informationen über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und  berufliche  Möglichkeiten die Voraussetzung für eine kompetente und  realistische Berufsentscheidung.

 3.1. Wir arbeiten praxis- und zukunftsorientiert in den Fächern
   Arbeit/Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft und helfen
   unseren Schülerinnen und Schülern berufliche Vorstellungen
   zu entwickeln.

  •  Entwicklung ihrer Zukunftsvisionen

  • Analyse der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten

  • Aufzeigen von Möglichkeiten und Wegen, ihr Ziel zu erreichen

3.2.  Die Schülerinnen und Schüler lernen praxisnah durch   
   Kooperation mit außerschulischen und schulischen Partnern
   in Bezug auf ihre spätere Berufsentscheidung.

  • Praxisnahe Unterrichtsgestaltung und Kooperation aller Fächer mit dem Autohaus Tschuck und der Fa. Obermann Logistik im Rahmen der Initiative „Schulbetrieb“

  • Projekttage in den Klassen Neun und Zehn mit externen Experten aus Handwerk, Handel, Versicherungswesen, Industrie…

  • Hospitationen an weiterführenden Schulen

  • Betriebserkundungen

  • Berufsberatungsgespräche mit der Beraterin der Agentur für Arbeit

  • Professionelles Bewerbungstraining durch JUMP!

  • Besuch des Berufsinformationszentrums in Göttingen

  •  Interviews außerhalb der Schule

  • Teilnahme an Wettbewerben 

 3.3. Unsere Schülerinnen und Schüler informieren sich gegenseitig
    und lernen voneinander unter Verwendung ihres Wissens über
    gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge.

  • Nachbereitungsphasen des Praktikums, der Projekte, der Erkundungen, der Expertenbefragungen / -vorträge ermöglichen einen intensiven Erfahrungsaustausch

  • Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Kritikfähigkeit, Kompromissfähigkeit…werden im Rahmen von gemeinsamen Vor- und Nachbereitungen sowie den Gruppenarbeiten vermittelt 

 3.4. Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf eine
    gesundheitsbewusste und wirtschaftliche Lebensführung vor.

  • Durch den WPK Hauswirtschaft sollen unseren Schülerinnen und Schülern Aspekte der geschickten Haushaltsführung, der gesunden Ernährung sowie die Freude am gemeinschaftlichen Arbeiten und Essen vermittelt werden  

  • Die geplante Caféteria soll als Schülerfirma geführt werden 

 

4.   Unser Schulklima schafft ein harmonisches Zusammenleben durch Toleranz, gegenseitigen Respekt, einen höflichen Umgangston, Rücksichtnahme, Verantwortungsgefühl und Hilfsbereitschaft.  

4.1. Regeln des Zusammenlebens werden gemeinsam festgelegt
 und deren konsequente Umsetzung wird angestrebt.

  •   Schulordnung

  • Regeln für ein besseres Miteinander

  •  Maßnahmenkatalog bei Verstoß gegen den Erlass "Rauchfreie Schule"

  • Maßnahmenkatalog „Schulvermeidendes Verhalten“

 4.2. Die Schülerinnen und Schüler werden zunehmend zu einer
        gewaltfreien Konfliktlösung befähigt.

  •  Einbeziehung des Beratungslehrers (z.Z. noch in der Ausbildung)

  •  Ausbildung und Einsatz von Konfliktschlichtern an der Schule

  •  Ausbildung von Busbegleitern

  •  Projekte zum Thema "Gewaltprävention"

 4.3. Vorbeugende Maßnahmen im Bereich Gewalt – und
    Suchtprävention in allen Jahrgängen sind fester Bestandteil
    des schulischen Alltags.      

  •  regelmäßig stattfindende Präventionstage mit unterschiedlichen Schwerpunkten

  • Einbeziehung der örtlichen Institutionen (Polizei, Drogen und- Suchtberatungsstelle) in unterrichtliche Projekte

  • konsequente Umsetzung des Erlasses zur Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft

 

5.   Schulleben bedeutet für uns "Schule leben" mit engagierten,  
 interessierten und aktiven Schülern, Lehrern und Eltern.

  •     Schulhalbjahre beginnen mit Vollversammlungen, die einen Ausblick auf Zukünftiges eröffnen und besondere Leistungen würdigen

  • Pausen bedeuten Zeiten der Ruhe, der Kommunikation und der Bewegung

  • Einschulungs- und Entlassfeiern als Eckpunkte der Realschullaufbahn erhalten einen würdigen Rahmen

  • Gemeinsames Erleben stärkt das Wir-Gefühl! Dazu tragen Klassenfahrten in den Jahrgängen 6, 8 und 10 ebenso bei wie Wandertage, Klassenausflüge, Theaterfahrten, Betriebsbesichtigungen u.a.

  • Themenorientierte Projekttage mit Präsentation sind Bestandteil eines Schuljahres

  • Sport verbindet – unter diesem Motto haben zweimal im Jahr Sportfeste einen festen Termin im Veranstaltungskalender

  •  Höhepunkt eines jeden Schuljahres bildet eine Festveranstaltung, deren Ausgestaltung variiert (Hoffest, bunter Abend)  

  •  Eine gemeinsame Feier in der Weihnachtszeit beschließt das Kalenderjahr

6.   An unserer Schule machen wir schulische Ereignisse
  transparent und schaffen Möglichkeiten, damit sich alle an
  Schule Beteiligten verantwortlich einbringen können.

 6.1. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit in     
    vielfältigen Bereichen des schulischen Umfelds mitzuwirken
    und dies mitzugestalten.

  • Aufbau einer handlungsfähigen Schülervertretung

  • Mitarbeit in verschiedenen Gremien (Schulvorstand, Gesamtkonferenz, Fachkonferenzen) und Komitees

  • Teilnahme an Schülerwettbewerben und Projekten 

6.2.  Unsere Kolleginnen und Kollegen legen Wert auf einen
    gegenseitigen Erfahrungsaustausch im schulischen Alltag und werden bei der Erweiterung ihrer beruflichen Qualifikation unterstützt.

  • regelmäßige Jahrgangs- und Klassenteamsitzungen, pädagogische Dienstbesprechungen

  • Schilf (Schulinterne Lehrerfortbildung) und gegenseitige Hospitationen

  • Fortbildung nach individuellem Bedarf/ Teilnahme an Fortbildungsprojekten in der Region 

6.3.  Unsere Elternschaft wird als ernst zu nehmender Partner in die  
    Schulentwicklung und Schulgestaltung einbezogen.

  •   Mitarbeit in den Arbeitskreisen zur Schulentwicklung

  • Teilnahme an der Mitgestaltung von Projekten im unterrichtlichen und  außerunterrichtlichen Bereich

  • aktiver Schulelternrat, Schulvorstand und Förderverein 

6.4.  Die Schulleitung schafft die Rahmenbedingungen für das
    gemeinschaftliche Handeln.

  •  die Schulleitung fungiert als Bindeglied für die Zusammenarbeit aller an Schule Beteiligten (Kollegen, Schüler, Eltern, Schulträger, außerunterrichtliche Partner, Presse)

  •  die Schulleitung kommt ihrer Fürsorgepflicht gegenüber dem Kollegium und den Mitarbeitern nach

  • die Schulleitung sorgt dafür, dass die personellen und materiellen Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt und genutzt werden (Stundenpläne, Terminplanung, Budgetverwaltung)

 

 

 
 

Schulordnung 

Allgemeine Hinweise 

Anschrift        Realschule auf dem Röddenberg

                        Steiler Ackerweg 14

                        37520 Osterode am Harz

 Telefon           Haus I : 05522 – 317140         Haus II: 05522 - 74064        

Fax                  Haus I : 05522 – 3171424       Haus II : 05522 -74065

E-mail             rs@realschule-osterode.de    

 

Sprechzeiten: 

Sekretariat: Frau Wedemeyer und Frau Römermann:    montags – freitags von 7.30 – 13.00 Uhr 

Unser Sekretariat befindet sich im Haus I. Besucher bitten wir, sich dort anzumelden.  

Lehrkräfte: Sprechstunden nach Vereinbarung  

Das Zusammenleben in der Schule

  •  Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich in dieser Schule wohl fühlen.

  • Ein positives Umfeld bedarf
    - der gegenseitigen Achtung und Hilfe

    - der Toleranz
    - der Rücksichtnahme
    - der Freundlichkeit und Höflichkeit untereinander

    - un
    d dass wir alles unterlassen, was uns oder andere gefährdet

 

Der Unterrichtstag  

-         Das Schulgebäude sollte erst ab 7.30 Uhr betreten werden, da vorher keine Aufsicht gewährleistet ist.

-    Wer früher in der Schule eintrifft, geht bis zum Unterrichtsbeginn in Haus I in den vorgesehenen Aufenthaltsbereich (Flur vor dem Werkraum) bzw. in Haus II in den unteren Eingangsbereich. Bei späterem Unterrichtsbeginn oder in Freistunden werden bis zum Pausenbeginn die genannten Aufenthaltsbereiche aufgesucht. Nach jeweiligem Unterrichtsschluss müssen die Unterrichtsräume unverzüglich verlassen werden.

-    Beim Klingelzeichen zu Beginn des Unterrichts sind die Schülerinnen und Schüler in der Klasse, verhalten sich ruhig und bereiten sich an ihrem Platz auf den Unterricht vor.

-    Der Unterricht beginnt und schließt pünktlich. Um den Raumpflegerinnen und dem Hausmeister die Arbeit zu erleichtern, räumen die Schülerinnen und Schüler nach Schluss der letzten Stunde die Klasse auf. Die Stühle werden auf die Tische gestellt.

-    Erscheint die Lehrerin/der Lehrer bis 10 Minuten nach Beginn des Unterrichts nicht, meldet sich der Klassensprecher  im Lehrerzimmer oder im Sekretariat.

-    Beim Wechsel zwischen den Gebäuden I und II, dem Weg zur Großsporthalle und auf dem Weg zur Schulbushaltestelle vor dem Gebäude II soll der Tunnel, der die Fahrbahn unterquert, benutzt werden. Dadurch lassen sich Unfälle vermeiden!

-   Die Fachräume  und die Sporthallen sind nur in Anwesenheit der Fachlehrerin/des Fachlehrers zu betreten.

-    Das Eigentum der Schule, der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer ist pfleglich zu behandeln. Mutwillige Beschädigungen sind zu ersetzen.

-   Audiovisuelle Geräte sind wegen der hohen Empfindlichkeit erst im Beisein der Lehrerin/des Lehrer in Betrieb zu nehmen.

-    In den kleinen Pausen bleiben die Schülerinnen/Schüler, wenn kein Raumwechsel stattfindet, ruhig im Klassenraum. Der Raumwechsel wird zügig zu Beginn der Pause durchgeführt.

-    In den großen Pausen halten sich die Schülerinnen und Schüler im Haus I auf dem Schulhof oder im Schulgebäude auf. Die Klassenräume, das Lehrerzimmer und der Flur vor dem Lehrerzimmer sind Ruhezonen. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im Haus II unterrichtet werden, suchen während der großen Pausen den Schulhof auf.

-    Am Ende der großen Pause klingelt es zweimal. Beim ersten Klingelzeichen gehen die Schülerinnen und Schüler in ihre Klassen oder zu den betreffenden Fachräumen. Beim zweiten Klingelzeichen sollen sich alle Schülerinnen und Schüler, die in Klassenräumen Unterricht haben, an ihrem Platz aufhalten.   

-   Essen und Trinken gehören grundsätzlich in die Pausen.

-    Während des Unterrichtstages darf das Schulgelände aus versicherungstechnischen Gründen nur mit ausdrücklicher Genehmigung einer Lehrkraft verlassen werden. Bei eigenmächtigem Verlassen des Schulgeländes entfällt der Versicherungsschutz!  

 

Verhalten auf dem Schulgelände 

-         Die Rasenflächen werden nicht betreten, weil die Bodenverhältnisse es nicht zulassen.

-    Niemand hält sich unnötig in den Toiletten auf. 

-    Alle Abfälle gehören in die entsprechenden Papierkörbe. Beachtet jeder diese Regel, braucht niemand mehr (für andere) Abfälle auflesen.

 

Besonderes 

-         Wir sind eine rauchfreie Schule. Das Rauchen auf dem Schulgrundstück (insbesondere auf den Toiletten und im Eingangsbereich) und in der näheren Umgebung der Schule ist verboten.

-    Das Mitbringen von Waffen auf das Schulgelände ist verboten; dazu gehören auch Klappmesser, Schlagringe etc.

-    Das Mitbringen von Laserpointern und die Benutzung von Handys sind während der Schulzeit verboten. Im Raum vor dem Sekretariat in Haus I und im Durchgang Haus II befindet sich ein Münztelefon.

-     Der MP3-Player wird während des Unterrichts ausgeschaltet.

-    Fundsachen sind beim Hausmeister abzugeben und können dort abgeholt werden.

-    Fahrräder können im Fahrradkeller (Haus I) – bzw. Unterstand (Haus II) abgestellt werden.

-    Geld und Wertsachen sind nicht gegen Diebstahl versichert und werden nicht ersetzt, deshalb sollten diese nicht in den Garderoben gelassen werden.

-    Im  Alarmfall ist das Schulgebäude schnellstens zu räumen. An der Klassentür hängt der für das Zimmer bestimmte Räumungshinweis Weg und Sammelplatz siehe Alarmordnung).

-    Die  Schule ist ein Ort des Lernens und Arbeitens und kein "Freizeitvergnügen". Dem entsprechend ist auch die Kleidung zu wählen.

 

Versäumnisse u. Beurlaubungen 

-         Krankmeldungen von Schülerinnen und Schülern müssen innerhalb von 2 Tagen bei der Klassenlehrerin/beim Klassenlehrer erfolgen. Die schriftliche Entschuldigung über die gesamte Dauer der Krankheit ist nachzureichen. Es ist wünschenswert, wenn Sie ihr Kind telefonisch im Sekretariat krank melden, wenn es nicht zur Schule kommen kann, auch die Zusendung eines Faxes/ einer E-mail  wäre hilfreich.

-    Erkrankt ein Schüler/eine Schülerin während des Schulbesuchs, muss er/sie sich bei dem/der Klassenlehrer/in oder bei der Schulleitung krank melden. Die Lehrkraft entscheidet, ob Hilfe herbeigeholt, Betreuung erfolgen oder Unterrichtsbefreiung ausgesprochen werden kann. Auf keinen Fall darf ein Schüler oder eine Schülerin wegen Krankheit ohne Genehmigung die Schule verlassen, sondern hat sich bei einer Lehrkraft abzumelden.

-         Beurlaubungen: Grundsätzlich gilt: Unterricht hat Vorrang vor allem anderen!!!

-         Anträge für die Beurlaubung vom Unterricht

o       bis zu 2 Tagen: schriftlicher Antrag an Klassenlehrer mindestens 2 Wochen vorher!!!

o       Für mehr als 2 Tage : schriftlicher Antrag mindestens 2 Wochen vorher an die Schulleitung

o       Für Tage direkt vor den Ferien oder im Anschluss an die Ferien wird in der Regel keine Beurlaubung erteilt.

Über Ausnahmeanträge laut Erlass entscheidet die Schulleiterin. Diese Anträge sind mindestens 4 Wochen vorher einzureichen!

-  Der beurlaubte Schüler  hat die daraus resultierenden Versäumnisse eigenverantwortlich

    nachzuarbeiten.             

-    Die Befreiung vom Sportunterricht bis zur Dauer eines Monats kann die Sportlehrerin/der Sportlehrer aussprechen. Sie/er kann jederzeit einen schriftlichen begründeten Antrag der/des Erziehungsberechtigten oder die Vorlage eines ärztlichen oder amtsärztlichen Attestes verlangen. Die bis zu einem Monat vom Sportunterricht befreiten Schülerinnen und Schüler sind im Sportunterricht anwesend (Hilfestellung, Schiedsrichtertätigkeit u.a.). Die über einen Monat hinausgehende Befreiung vom Sportunterricht spricht die Schulleiterin aus.

-    Alle Schülerinnen/Schüler, die während des Unterrichts das Schulgebäude verlassen,  müssen eine schriftliche (formlose) Genehmigung bei sich führen (Ausstellung durch Lehrerin/Lehrer oder im Sekretariat). Dies gilt nicht für den Wechsel zwischen den Gebäuden I und II.

 

Unfälle und Schäden 

-         Um Unfälle und Schäden zu vermeiden, ist es untersagt auf dem Schulgelände zu rennen,  auf Tische oder Fensterbänke zu steigen oder die großen Fenster zu öffnen. Auch ist das Werfen von Gegenständen jeglicher Art sowie das Schießen mit Bolzen und Papierzwillen verboten, weil Mitschülerinnen/Mitschüler verletzt werden können. Wegen der Unfallgefahr ist im Winter das Schlittern verboten.

-   Unfälle auf dem Schulgelände sind umgehend bei der nächst erreichbaren Lehrkraft und im Sekretariat zu melden.

Benimmregeln

Liebe Schülerinnen und Schüler,

es gibt Dinge, die uns Lehrern und Lehrerinnen auffallen, weil sie nicht so gut klappen, die aber das Zusammenleben – egal, ob mit Erwachsenen oder Mitschülern – freundlicher machen.

 ·        In unserer Schule grüßen wir uns und unsere Gäste und laufen nicht grußlos aneinander vorbei.

·        Bitte grüßt die Erwachsenen zuerst und nehmt dabei die Hände aus den Hosentaschen.

·        Mit einem Küsschen dürft ihr euch begrüßen, Knutschen gehört zur Intimsphäre und das macht man nur, wenn man keine Zuschauer hat.

·        Haltet anderen die Tür auf. Keiner hat gerne eine Tür im Gesicht. Ist ein Erwachsener hinter euch, dann lasst ihn zuerst durch die Tür gehen.

·        Wenn ihr euch angegriffen fühlt, versucht sachlich zu bleiben. Unverschämte Antworten bringen niemanden weiter.

·        Die Wörter „ Danke“ und  „Bitte“ öffnen euch Tür und Tor.

·        Entschuldigungen etc. und Geldscheine müsst ihr nicht zusammenknüllen, sondern übergebt sie auseinandergefaltet.

·        Habt ihr etwas akustisch nicht verstanden, dann fragt „ Wie bitte?“ und nicht „Waaaas?“ oder „Hääääh?“.

·        Fluchen, Schimpfen und unflätige Ausdrücke haben in unserer Schule nichts zu suchen.

·        Gähnen, Niesen und Husten finden besser hinter vorgehaltener Hand statt.

·        Spucken ist widerlich!

 

      J                                            J