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Realschule auf dem
Röddenberg |
Über unsere Schule......In Osterode am Harz gibt es nur eine Realschule, die von ca. 40% eines Jahrganges besucht wird. D.h. unsere Schule besuchen ca. 550 Schülerinnen und Schüler, die 20 Klassen bilden. Wenn die Schülerzahl so bleibt, hat weiterhin jede Klasse ihren eigenen Unterrichtsraum - allerdings auf zwei Gebäuden verteilt. Neben dem Fachunterricht wird besonderer Wert auf den Wahlpflichtkursbereich gelegt. Hier können die Schülerinnen und Schüler zwei verschiedene Kurse wählen, die Teilnahme ist nach der Wahl verpflichtend und die Leistungen in diesen Kursen werden zensiert. Die Inhalte der Kurse werden so gewählt, dass sie praxisbezogen und handlungsorientiert unterrichtet werden können.
Ein
großer Teil der ehemaligen Realschüler findet man in allen Berufszweigen in
Osterode. Ob man z.B. einen Besuch bei der Bank abstattet oder einen Arzt
aufsucht – überall begegnen einem ehemalige Schülerinnen und Schüler, die
ihren Weg über weiterbildende Schulen gegangen sind und sich so profiliert
haben, Leider – es schaffen nicht alle Schüler die Anforderungen, die wir an sie stellen. Wer mit einer Hauptschulempfehlung unsere Schule besucht und das Klassenziel der 6. Klasse nicht erreicht, muss dann zur Hauptschule wechseln und ist dort sicherlich bei den veränderten Lernmethoden besser aufgehoben. Kein System ist so gut, als dass es nicht noch verbessert werden könnte. Bei dieser Aufgabe unterstützen uns die Elternvertreter und die Schülervertretung, die übrigens bei uns einen eigenen Raum hat. Zuweilen schließen sich einige Schülerinnen und Schüler zusammen und bilden ein Team, dass eine Schülerzeitung veröffentlicht. Wenn wir Lehrerstunden freisetzen können, wird ein solches Projekt pädagogisch begleitet. Seit mehr als 15 Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler am Börsenspiel teil und dies mit einigem Erfolg. Vor einigen Jahren hat eine Gruppe der Realschule Osterode den 1. Preis im Kreis errungen, sie hat das Kapital von 50.000,- € auf 54.000,- € vermehrt.
Abschlüsse an der Realschule
Welche Abschlüsse
kann man an der Realschule erreichen?
·
Mit
den Mindestanforderungen (allen Zensuren in Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen
mindestens ausreichend (4) erwirbt man den Sekundarabschluss I -
Realschulabschluss.
·
Mit
einer Fünf in einem Pflichtfach oder in einem
Wahlpflichtkurs erhält man den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss, wenn
die Zeugniskonferenz zustimmt.
Ein Ausgleich ist
nicht erforderlich!
·
Mit
zwei Fünfen in den Pflichtfächern und den
Wahlpflichtkursen erhält man den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss nur,
wenn für die beiden Fünfen zum Ausgleich je eine Drei (oder besser) in
einem ausgleichfähigen Fach vorhanden ist und die Zeugniskonferenz
zustimmt.
·
Mit
einer Sechs in einem Pflichtfach oder in einem
Wahlpflichtkurs erreicht man den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss nur,
wenn eine Zwei in einem ausgleichfähigen Fach oder zwei Dreien in zwei
ausgleichfähigen Fächern vorhanden sind und die Zeugniskonferenz
zustimmt.
·
Mit
mehr schlechten Leistungen als
zwei Fünfen oder einer
Sechs in den Pflichtfächern und den Wahlpflichtkursen
kann man den Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
nicht erhalten.
·
Den
Erweiterten Sekundarabschluss I erwirbt, wer den Realschulabschluss erhalten
hat und als Durchschnittszensur in den Fächern Deutsch, Englisch und
Mathematik mindestens 3,0 hat und als Durchschnittszensur aus allen
Pflichtfächern und Wahlpflichtkursen mindestens 3,0 hat.
·
Wer am
Ende der 10. Klasse den Realschulabschluss nicht erhalten hat, erwirbt den
Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss, wenn in höchstens drei Pflichtfächern
und den Wahlpflichtkursen schlechtere Leistungen als ausreichend erbracht
wurden.
· Wer am Ende der 9. Klasse nicht in die zehnte Klasse der Realschule versetzt wurde, erwirbt den Hauptschulabschluss nach den Vorschriften für die Hauptschule.
"Kopfnoten" im Zeugnis
Die sogenannten
Kopfnoten geben im Zeugnis Auskunft über das Arbeits- und das Sozialverhalten.
Aber auch die
Fehltage – insbesondere die unentschuldigten! – haben wieder zunehmend an
Bedeutung gewonnen, vor allem für Ausbildungsbetriebe und weiterführende
Schulen.
Die in den
Zeugnissen festgehaltenen Bewertungen über das Arbeits- und Sozialverhalten
sollen auf der Grundlage von Beobachtungen erfolgen, die sich über den
Unterricht hinaus auf das Schulleben erstrecken. Die Bewertung des Arbeits- und
Sozialverhaltens muss durch Beschluss der Klassenkonferenz auf Vorschlag der
Klassenlehrerin oder des Kalssenlehrers erfolgen.
Die Bewertung des
Arbeitsverhaltens soll sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte beziehen:
Zur Bewertung des
Sozialverhaltens sollen vor allem folgende Gesichtspunkte herangezogen
werden:
Die Klassenkonferenz
trifft eine zusammenfassende Bewertung sowohl zum Arbeitsverhalten als auch zum
Sozialverhalten. Dabei werden folgende fünf Abstufungen verwendet:
Diese Bemerkung ist
für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen, die sich
besonders positiv hervorheben,
Diese Bemerkung ist
für die Schülerinnen und Schüler vorgesehen, die sich
in einigen Punkten positiv hervorheben,
Sie ist die
Bemerkung, die für "normales" Verhalten gewählt
wird,
Sie wird verwendet,
wenn es mehrere negative Auffälligkeiten gibt,
Hier gibt es so
viele negative Auffälligkeiten, dass dringender
Verbesserungsbedarf besteht.
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